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Das Wall Street Journal hat mal die FBI-Akte von Steve Jobs beantragt und bekommen.

Machthungrig und von fragwürdiger Moral: In einer jetzt veröffentlichten FBI-Akte zeichnen Weggefährten von Steve Jobs ein wenig schmeichelhaftes Bild des Apple-Gründers. Einen Beraterposten im Weißen Haus bekam Jobs aber trotzdem - und hatte Zugang zu streng geheimen Akten.

Weiter geht's:

Einer der Befragten, die für eine Stelle im Exportrat des damaligen Präsident George Bush senior Licht auf die Persönlichkeit von Jobs werfen sollten, erklärte darin den FBI-Agenten, dass seine Macht Jobs dazu gebracht hätte, Ehrlichkeit und Integrität aus den Augen zu verliehen.

Da kommt wiedermal zusammen, was zusammen gehört. Politik und Verlogenheit der Wirtschaft.

Am 10.02.2012 um 10:13 Uhr von martin in USA (permlink)
Neues aus dem US-Wahlkampf. Die gehen jetzt ganz offen und ehrlich mit den Themen um.

Am 08.02.2012 um 11:08 Uhr von martin in USA (permlink)
haha. Coole Sache und interessante Verteidigungsstrategie: Nachdem eine Angeklagte da vor Gericht gezerrt wurde, kam die Argumentation zum tragen, dass der US-Kongress ja nur Copyright-Gesetze verabschieden darf, die dazu dienen:

To promote the Progress of Science and useful Arts, by securing for limited Times to Authors and Inventors the exclusive Right to their respective Writings and Discoveries

Also nur Copyright-Gesetze, die dem wissenschaftlichen Forschritt oder nützliche Künste beinhalten. Pornos sind lt. deren Angaben weder das eine, noch das andere. Wenn die damit durchkommt, dann gibt es nur gewinner. Die Porno-Industrie verkauft ihre Forderungen nämlich gesamt für einen Betrag an die Abmahn-Industrie und die können dann damit machen, was sie wollen. Ein positives Urteil in der Argumentation trifft also in erster Sache Abmahnidioten und der Porno-Industrie wird die Grundlage für Abmahnforderungen genommen. Win-Win :)

Am 08.02.2012 um 10:54 Uhr von martin in USA (permlink)
Newt Gingrich will bis 2020 eine US-Basis auf dem Mond haben. Sehr utopisch dahingehend, dass die USA im Moment keine eigenen Raumschiffe zur Astronautenbeförderung haben, sondern pro Flug ca. $60 Millionen an die Russen zahlen, um Ihre Leute da hoch zu bekommen.

Ich weiß auch schon, wie er das schaffen will: Mit Kinderarbeit! Glaubt Ihr nicht? Erst letztens hat er gesagt, dass die Gesetze gegen Kinderarbeit "truly stupid" sind.

Am 26.01.2012 um 11:55 Uhr von martin in USA (permlink)
Die USA schafft dann mal das Recht zu schweigen, wenn man sich selber belasten müsste, ab und erklärt die Pflicht zur Entschlüsselung von Festplatten für rechtmässig.

Am 26.01.2012 um 11:13 Uhr von martin in USA (permlink)
Das US-Verfassungsgericht hat entschieden, dass gemeinfreie Werke von US-Behörden wieder dem Copyright unterlegt werden dürfen. Aalglatte Fehlentscheidung in meinen Augen.

Am 23.01.2012 um 09:55 Uhr von martin in USA (permlink)
Daimler baut demnächst Facebook in Ihre Autos ein. Vorgestellt wurde das ganze auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas.

Am 12.01.2012 um 09:40 Uhr von martin in USA (permlink)
Wir waren doch letztens bei den USA, die sich über Menschenrechtsverletzungen in Syrien beklagen. Ich hab noch ein schönes Beispiel:

Obama hat kurz vor Jahreswechsel ein Gesetz unterzeichnet, dass dem Militär weitgehende Rechte zusichert, wie zum Beispiel bei Terrorverdächtigen.
Zum einen dürfen Terrorverdächtige nun auch ohne Prozess unbegrenzt festgehalten werden.

Genauer: Verdächtige mit mutmaßlichen Verbindungen zur Terrororganisation Al-Kaida oder deren - nicht näher definierten - Verbündeten kommen künftig in der Regel in Militärgewahrsam - und nicht vor ein ziviles Gericht.

Zum anderen erhöht das Gesetz das Etat für das Militär. Obama hat das Gesetz unterzeichnet, aber nur mit Bauchschmerzen müsst Ihr wissen!1!! Warum? Naja ganz einfach: Steigende Ölpreise.
Zum anderen enthält der Etat die Auflage, Sanktionen gegen die iranische Zentralbank zu verhängen, über die Teheran seine Ölgeschäfte abwickelt. Obama ist dagegen, weil ein solcher Schritt zu sprunghaft steigenden Ölpreise führen könnte

Am 02.01.2012 um 11:23 Uhr von martin in USA (permlink)